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Mittwoch, 30. April 2014

Digitalisierung fordert tradierte Bildung durch OER und eMaturity heraus

In den letzten 3 Wochen hatte ich auf unserem Projektblog einige Beiträge zu den Themen #OER, #eMaturity und #Erwachsenenbildung verfasst, da wir zur Zeit mit dem Aufbau einer Weiterbildungsplattform - in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung - befasst sind.

Immer wieder wird deutlich, dass die Digitalisierung als bereits seit Jahren wirkender Megatrend nicht nur Demokratie und Wirtschaft sondern natürlich auch das in vielen Bereichen tradierte Bildungssystem herausfordert.

Offline- und Online-Welt- und Denken sowie die damit verbundenen Kulturen treffen aufeinander. In welcher Weise dies geschieht habe ich in dem folgenden Post unter der Überschrift "Digitalisierung der Erwachsenenbildung: Open Educational Resources fordern etablierte Institutionen und Methoden heraus" skizziert:

Wie könnte ein Web-Portal gestaltet sein und welche funktionalen und methodischen Anforderungen müsste es erfüllen, wenn es im Bereich der Erwachsenenbildung u.a. als Instrument des Self Assessment durch die Lehrkräfte der Weiterbildung genutzt werden würde? Stehen neue digitale Bildungs-Trends diesem Ansatz eventuell entgegen? Wie könnte dieses Portal mit Inhalten befüllt werden, die der Nutzer zur Verfügung stellt und bewertet?... mehr

In manchen Bereichen der Bildung ist man natürlich schon ein Stückchen weiter und überlegt, in welcher Weise die Implikationen der Digitalisierung von Methoden und Inhalten in Form von Open Educational Resources Anwendung finden können. So wurde vor kurzem ein Whitepaper zu OER (in Schulen) von Wikimedia Deutschland sowie dem Internet und Gesellschaft Collaboratory vorgestellt, dessen Lektüre nur jedem Interessierten dringend empfohlen werden kann.

Die Wikimedia DE hatte gemeinsam mit dem Internet und Gesellschaft Collaboratory in der letzten Woche unter der Überschrift „OER goes Europe“ zu einer interessanten Veranstaltung in ihren Räumen eingeladen. Meine Kollegin Monika Fischer und ich haben die Gelegenheit genutzt und uns die zwei Vorträge von Jöran Muuß-Merholz sowie Professor Fred Mulder angehört... mehr

Wie sieht es aber aus, wenn Weiterbildungsinstitutionen sich selbst bezüglich ihrer eMaturity einschätzen wollen, um damit zu erkennen, ob sie dem digitalen Megatrend in der Gestaltung ihrer Methoden und Inhalte überhaupt ansatzweise entsprechen? Damit wäre letztlich auch eine zeitgemäße Anpassung des eigenen Angebots den Lernenden gegenüber verbunden.

Zu diesem Zweck entwickeln wir auf Basis der bereits aus dem Hochschulsektor bekannten Methode des Self-Assessments im Rahmen eines EU Projektes ein entsprechendes Tool für Weiterbildungsanbieter. Dieses soll später auf einer EU weiten Plattform für Weiterbildung (EPALE) verlinkt werden... mehr

Das offene Dokument, mit dem wir den Fragebogen zur Selbsteinschätzung entwickeln, kann auch über diesen Link direkt eingesehen werden. Jeder Kommentar ist willkommen und kann ohne vorherige Anmeldung auch anonym verfasst werden.