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Mittwoch, 5. März 2014

#TTIP: Geht es um Menschen oder Märkte?

Es soll ja Politiker, Aktivisten und sonstige Menschen geben, die sich jeder Art von Austausch verweigern, nur weil die "Gegenseite" in einem politisch interessanten Themenbereich vielleicht gänzlich anderer Meinung ist.

Das geplante Freihandelsabkommen #TTIP ist solch ein Beispiel, dass viel Konflikt- und Diskussionspotenzial für stark divergierende Ansichten zu einem und demselben Theme bietet, da Lebensbereiche betroffen sind, die stark durch Werte und Emotionen (Stichworte: Genmais und Chlorhünchen) bestimmt sind. Trotz dieser Emotionen muss es aber möglich sein, miteinander zu reden und zu versuchen, die Sichtweise des jeweils anderen zu verstehen.

Aus diesem Grund habe ich gern das Angebot der Jungen Transatlantiker angenommen, auf deren Blog, der sich recht offensichtlich pro TTIP positioniert, einen gegenüber TTIP eher sehr kritischen Artikel zu posten.

#TTIP: Geht es um Menschen oder Märkte?

Mitte 2013 haben sich das Projekt Futurechallenges.org der Bertelsmann Stiftung, dasInternet und Gesellschaft Collaboratory sowie das Berlin Forum on Global PoliticsGedanken darüber gemacht, in welcher Weise und in welche Richtung die bis dato relativ einseitige Debatte um das Transatlantic Trade and Investment Partnership (kurz: TTIP) zwischen der EU und den USA um weitere Perspektiven ergänzt werden könnte. Ergebnis unserer Überlegungen waren ein Magazin-Sprint und ein wissenschaftlich ausgerichteter Call for Papers (CfP). „Globalisierung im Schatten der Überwachung“ lautete schließlich der Titel des Magazins. „The Transatlantic Colussus“ ist der Titel der Publikation mit internationalen Beiträgen aus dem CfP, welche sich dezidiert mit dem TTIP-Abkommen aus vielerlei verschiedenen Blickwinkeln befasst. Beide Publikationen sind unter CC-Lizenz frei verfügbar.