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Mittwoch, 23. Januar 2013

Warum wir endlich eine Politik 2.0 benötigen

Nach wie vor beliebt und auch wieder in der letzten Berliner Runde zur Landtagswahl in Niedersachsen zu bestaunen sind die politischen Automatismen der medialen Debatte. Die Debatte wurde, wie häufig bei diesen medialen Anlässen, auf Twitter begleitet und teils sehr pointiert kommentiert. Ein Blick in die Timeline zum Hashtag #ltwnds könnte reichlich Information für eine ausführliche politikwissenschaftliche Wahlanalyse bieten.

Die Piraten waren im letzten Jahr recht erfolgreich mit dem Anspruch angetreten, mit diesen Automatismen zu brechen. Die mit der Transparenz-Forderung von diesen in die Debatte gebrachte alternative Sichtweise ist seit Jahren auch innerhalb der Open Gov-Community akzeptierter Mainstream. Allzu häufig dreht sich aber die Open Gov-Debatte um sich selbst und fokussiert sich zu sehr auf technische Aspekte. Dieses Problem wird zunehmend auch den Piraten zum Verhängnis.

Daher sollte mehr der Fokus auf die Frage gerichtet werden, warum diese Tools und in welchem Kontext diese Tools konkret angewendet werden können. Globale Herausforderungen wie der Klimawandel oder die Globalisierung böten eigentlich ausreichend Ansatzpunkte für Open-Gov-Tools, zumal ein globaler Governance-Mechanismus nach wie vor gerade auch bei der Bekämpfung des Klimawandels nicht in Reichweite zu sein scheint.

Oliver Bildesheim und ich haben vor dem Hintergrund dieser Ausgangslage einen Debattebeitrag auf dem Government 2.0 Blog veröffentlicht. Damit möchten wir nach Möglichkeit einen kleinen Beitrag zur Weiterentwicklung der Diskussion leisten.

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