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Mittwoch, 18. Juli 2012

Erschreckende Relativierung des Rechts auf körperliche Unversehrtheit

Christian Bahls vom MOGiS e.V. und die Giordano-Bruno-Stiftung haben heute diese Petition gegen Jungenbeschneidung gestartet, die Unterstützung verdient.

Die moralische Relativierung der Problematik durch Volker Beck und Renate Künast, die bereits zu innerparteilicher Relativierung geführt hat, die übliche einseitige Sicht des Feminismus, die Abqualifizierung der gesamten Debatte als Zeichen einer Komiker-Nation und der Versuch, diese Debatte trotz aller juristischen und medizinischen Bedenken noch schneller als das Meldegesetz durch den Bundestag zu bekommen, machen diese Petition sinnvoll, um an die Abgeordneten zu appellieren, sich etwas mehr Zeit für eine solche Debatte zu nehmen.

Es bleibt abzuwarten, ob das Recht der Jungen auf körperliche Unversehrtheit von der Politik gleich hoch eingeschätzt wird wie das der Mädchen.

Die SPD hatte sich noch im April d.J. offensiv für Kinderrechte eingesetzt. Keine Ahnung, wie das mit dem zu erwartenden Abstimmungsverhalten zum morgigen Entschließungsantrag zu vereinbaren ist.



Liebe Leser,
Ich habe gerade die Petition - Leutheusser-Schnarrenberger @sls_bmj: Schützen Sie die körperliche Unversehrtheit von Kindern vor #Beschneidung - unterschrieben, weil mir dieses Thema wirklich wichtig ist.
Das Ziel ist es möglichst viele Unterstützungs-Unterschriften zu sammeln, um die Politik endlich zum Umdenken zu bringen und dabei brauche ich Eure Hilfe.
Um mehr über die Hintergründe und die Forderungen der Petition zu erfahren und um sie zu unterschreiben, klickt bitte hierEs dauert nur eine Minute. Bitte gebt diese Nachricht auch an alle Eure Freunde und Bekannte weiter!