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Montag, 30. Januar 2012

Heveling warnt vor "Digitalem Totalitarismus"

Nachtrag, 31.1.2012

It was not planned. We published the new content package about the Global Village on futurechallenges.org today. It was a very precise answer on Heveling´s yesterday article about the evil internet in German newspaper Handelsblatt (English abstract).
The author, Maria Farooq, has a clear position and point of view when she states: "The world is not always as safe as we would like it to be, and the abuse of information technology has to be controlled as far as is possible. But that control must not come at the expense of our freedom."
Dear Mr. Heveling, please be aware that there are people outside that country who uses the internet for getting political freedom and freedom of speech.

Die Sprache, die der CDU-Abgeordnete Heveling in seinem aktuellen "Beitrag" für das Handelsblatt wählt, nutzt Begrifflichkeiten, die man seit dem letzten Jahrhundert längst vergessen glaubte (von daher hier an dieser Stelle keine Verlinkung). Ich denke, sie gehören (um im Jargon des Artikels zu bleiben) auf den Müllplatz der Geschichte. Daher ist die Antwort von Sixtus mehr als passend. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie man auf der Basis des Heveling-Traktats in einen netzpolitischen Dialog eintreten soll/kann.



Nachtrag 1: Alle #hevelingfacts sind nun auch in diesem offenen Google Doc zu finden.

Nachtrag 2: Was treibt eine solche Person dazu an, in einer Kriegs- und Ideologie-Sprache des letzten Jahrhunderts einen solchen Streit auszulösen? Ich tippe darauf, dass die Aktion gezielt platziert wurde, um anhand der Reaktion im Netz nachweisen zu können, dass dies eben genauso totalitär reagiert, wie es Heveling der Community vorhält. Das eigentlich Tragische an Hevelings Artikel ist aus meiner Sicht nicht die inhaltliche Position, so man sie denn erahnen kann; es ist dies vielmehr diese Art der aggressiven Polemik, die die Bemühungen der traditionellen Offliner und der Onliner der letzten Monate zunichte macht, die darauf ausgerichtet war, Konflikte zunehmend einvernehmlich anzugehen und für gegenseitiges Verständnis zu werben. Es ist dies die Art und Weise, online agierenden Menschen eine Haltung anzudichten, die von Totalitarismus und Diebstahl geprägt sei. Genau dieser implizite Vorwurf löst die heftige Gegenreaktion aus. Ich befürchte nur, dass Heveling sich jetzt gerade irgendwo selbst auf die Schulter klopft und sich in seiner Wahrnehmung bestätigt sieht. Politisch ausschlachten kann man es dann ja später....