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Montag, 5. September 2011

Birgitta Jonsdottir hält Keynote auf Open Government Camp 2011

In welchen (kommunalen) Bereichen werden offene Daten bereits heute erfolgreich eingesetzt?
Welche Möglichkeiten der Visualisierung von Open Data gibt es?
Wie können diese Daten genutzt werden, um globalen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen?
Wie können Bürger besser in Entscheidungsprozesse eingebunden werden?
In welchem Umfang werden Instrumente von Open Government bereits heute genutzt - gibt es dabei Unterschiede zwischen den Staaten der EU?

Dies sind einige der Fragen, die immer wieder im Zuge der Open Gov Diskussion und der Arbeit der Internet-Enquete des Deutschen Bundestages diskutiert werden. Hierbei droht die Diskussion leider allzu häufig immer wieder (fälschlicher Weise), auf die beiden Extrema "Wikileaks" und "Wutbürger" verengt zu werden. Auch wird immer wieder auf die technischen Hintergründe und Tools hingewiesen, ohne aber auf die Gründe für den Einsatz der Tools abzustellen.

Island geht einen weitaus konstruktiveren und pragmatischen Weg und lässt seine Verfassung zur Zeit im Internet und mit Hilfe der Crowd im Netz modernisieren. Einen Einblick in diesen Prozess wird die isländische Parlamentsabgeordnete Birgitta Jonsdottir in ihrer Keynote geben.

Das Ende September anstehende Open Government Camp (ehemals Gouvernment 2.0 Camp) 2011 - organisiert vom Government 2.0 Netzwerk Deutschland - wird für das Erarbeiten von konstruktiven Antworten auf diese Fragen wieder viel Raum bieten.

Anbei der Einladungstext der Organisatoren (Dank an Christian L. für den Hinweis):


Open Government Camp 2011 am 29. und 30. September in Berlin 

Das interaktive Netz ist mittlerweile zu einem der wichtigsten Treiber gesellschaftlicher Veränderungen geworden. Social Media und Web 2.0 haben neue Formen der Kommunikation, Kollaboration und Partizipation hervorgebracht, auch im Regierungs- und Verwaltungsalltag. Online-Bürgerhaushalten, Service Apps oder Open Data Projekte – Open-Government-Pioniere aus der Verwaltung und Zivilgesellschaft sammeln bereits heute Erfahrungen mit neuen Formen der Kommunikation und Einbindung.

Andere zögern noch: Welche Projekte sind geeignet? Was machen andere? Welche Ressourcen und Prozesse sind notwendig? Was werden Bürger nutzen?

Der Government Netzwerk Deutschland e.V. lädt am 29. und 30. September 2011 zum „Open Government Camp 2011“ ein. Mit neuem Titel und unter dem Motto „Von Government 2.0 zu Open Government“ möchten wir bereits zum dritten Mal in Folge eine Plattform zur Diskussion und Werkschau, zum Austausch und Netzwerken bieten. In den mehr als zwanzig Workshops des Bar Camps und am Vorabend stehen die Themen wie Open Data, Bürgerbeteiligung und Web2.0 im Vordergrund. 

Nähere Infos zum Programm finden Sie unter: http://www.gov20.de/open-government-camp/programm/ 

Besonders freuen wir uns über eine Reihe interessanter Sessions und Workshops, die von Teilnehmern schon vorgeschlagen worden. Weitere Ideen und Beiträge sind herzlich willkommen: www.gov20.de/open-government-camp/sessions/

Infos zum Camp, zu der Location und zur Anmeldung finden sich unter: www.gov20.de

Wir würden uns freuen, Sie und Euch am 29. und 30. September auf unserem Open Government Camp 2011 zu begrüßen.