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Donnerstag, 10. Februar 2011

Prof. Dan Ariely: "The world is more complex"

Was hindert uns daran, gegen den Klimawandel auf der systemischen Ebene aktiv zu werden? Klimawandel ist aus Sicht des Psychologen Prof. Dan Ariely (Psychologie und Verhaltensökonomie, Hinweis via Ulla - Danke) von der Duke University eine ideale Katastrophe, um mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu Gegenmaßnahmen zu kommen:
  • die negativen Folgen sind erst in der Zukunft wirklich spürbar,
  • die bereits heute betroffenen Menschen sind nicht in unserem alltäglichen Bewusstsein,
  • der Beitrag des Einzelnen zu einer Lösung ist verschwindend gering in seiner Wirkung,
  • selbst bei gesellschaftlichem Handeln ist die positive Wirkung erst in Zukunft erfahrbar und
  • es gibt demnach keine direkte Kausalität zwischen Handlung und Besserung der Lage
Dies alles sind jedoch Faktoren, die Empathie hervor bringen würden, wenn sie genau gegenteilig gelagert wären. Was kann man also angesichts dieser Ausgangslage tun? Seine Experimente zur Anreizwirkung von Extra-Boni zeigen jedenfalls, dass Geld kein entscheidender Faktor ist, um innovativ tätig zu werden. Ganz im Gegenteil...