.

.

Montag, 11. Oktober 2010

Zur Abwechslung mal Stuttgart 1997

Da ist man als Nicht-Suttgarter schon einiger Maßen verwundert, wenn man diese Bilder aus dem Jahr 1997 zur Frage der Bürgerbeteiligung an S21 betrachtet. Welche Schlüsse kann man aus diesem Dokument zur Bürgerbeteiligung ziehen?
  1. Es gab anscheinend schon immer einen Willen der Bürger Stuttgarts, sich an der Diskussion über die Sinnhaftigkeit von S21 zu beteiligen.
  2. Dieser Wille wurde bereits vor 13 Jahren vehement und von einer unerwartet großen Menge an Bürgern vorgetragen.
  3. Bereits vor 13 Jahren wusste man auf Ebene der Entscheider nicht, wie man mit dieser Willensbekundung umgehen soll und wollte stattdessen zur Kaffeepause übergehen (s.a. Video).
  4. Und: Es ist manchmal gut, dass das Internet nichts vergisst.
Wenn solche Projekte auf Dauer nicht gegen den Willen (der Mehrheit) der Bürger durchgesetzt werden können, ist dies ein Zeichen einer funktionierenden Demokratie. Beschwerden darüber, die in den letzten Tagen als eine Art Drohgebärde formuliert worden sind, verwundern erschrecken mich.