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Freitag, 20. August 2010

Universität Greifswald initiiert Studiengang zum Globalen Wandel

Ab dem kommenden Wintersemester 2010/2011 wird die Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald einen neuen viersemestrigen Master-Studiengang zum Globalen Wandel anbieten. Wie es in der Pressemitteilung der Universität heißt, wird "der interdisziplinäre Studiengang praxisbezogene Fähigkeiten vermitteln, um den Herausforderungen des globalen Wandels (...) kompetent begegnen zu können. Krisen wie Ressourcenknappheit, Biodiversitätsverlust, Klimawandel, aber auch die weltweit wachsenden sozialen Disparitäten erfordern wissenschaftlich fundierte wie praxistaugliche Strategien (...)".
Wie auf der Homepage der Universität weiter ausgeführt wird, bedarf es neben der rein naturwissenschaftlichen Betrachtung globaler Phänomene zunehmend auch der ergänzenden Perspektive durch die geistes- und wirtschaftswissenschaftlichen Fachrichtungen, um die Wechselwirkungen, die sich im Zuge des globalen Wandels ergeben, hinreichend interpretieren zu können. Dieser Sichtweise ist meiner Meinung nach nichts hinzuzufügen, da sie deutlich macht, dass es sich bei internationalen relevanten Themenkontexten grundsätzlich auch immer um mehrdimensionale Kausalitäten handelt. Wie würde wohl der gerade veröffentlichte energiepolitische Appell in einem Seminar dieses Studiengangs unter dem Aspekt des interdisziplinären Verständnisses diskutiert würde?